Der Weltfrauentag stellt eine wichtige Frage: Wie erreichen Frauen Gleichstellung?
Die entscheidende Folgefrage ist: Welche Rolle spielen Männer dabei?
Beim Frauentags-Frühstück im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin ging es genau darum:
Wie gelingt der Brückenbau im Gleichstellungsprozess, auch mit Jungen und Männern?
Danke an Bundesministerin Karin Prien für die Einladung und den offenen Austausch mit vielen engagierten Menschen aus Politik, Wissenschaft und Praxis. 🤝
Ein Gedanke aus der Diskussion ist mir besonders hängen geblieben:
Problematische Formen von Männlichkeit entstehen selten im luftleeren Raum. Sie sind oft die Folge von Erwartungen, die wir als Gesellschaft an Jungen und Männer stellen.
Wenn wir diese Erwartungen verändern, profitieren alle:
💠Frauen, weil Gleichstellung wirklich vorankommt
💠Männer, weil Gesundheit, Beziehungen und Lebensqualität steigen
💠Familien, weil Verantwortung partnerschaftlicher geteilt wird
💠Unternehmen, weil Vereinbarkeit und Vielfalt stärker werden
Aus meiner Arbeit mit Vätern und Organisationen weiß ich:
Väter sind ein Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel. 🔑
Wenn Männer früh lernen, Fürsorge, Verantwortung und Beziehung zu leben, verändert das nicht nur Familien, sondern langfristig auch Arbeitskulturen, Karrieren und Rollenbilder!
Deshalb ist die Arbeit mit Jungen und Männern keine Konkurrenz zur Gleichstellungspolitik, sondern ein wichtiger Teil davon.
Ich freue mich über den Austausch mit so vielen engagierten Menschen in Berlin und über alle, die daran arbeiten, Brücken statt Gräben zu bauen. 🤗
