„Teilzeit? Dann muss man halt mit weniger Gehalt, weniger Einfluss und weniger Karriere rechnen.“
Solche Sätze hören Menschen auch 2026 noch, vor allem Frauen.
Und genau hier zeigt sich, wie dringend wir über faire Bezahlung und transparente Strukturen sprechen müssen!
Ab 2026 gilt eine neue EU-Richtlinie, die viele noch gar nicht auf dem Schirm haben. Sie verpflichtet Unternehmen, transparent offenzulegen, wie Gehälter zustande kommen und wo Unterschiede liegen. Klingt trocken? Ist aber hoch relevant.
Denn was auf dem Papier wie ein juristischer Schritt wirkt, ist in Wirklichkeit ein kultureller! Es geht um Fairness und um Strukturen, die erklären, warum zwei Menschen mit vergleichbarer Arbeit unterschiedlich bezahlt werden.
Die neue Studie von Prof. Dr. Jutta Rump und Anna-Maria Ogermann, veröffentlicht am Institut für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen, liefert dazu eindrückliche Einblicke.
Sie zeigt, dass viele Unternehmen das Thema längst als strategisch wichtig erkannt haben und dass sie verstehen, wie stark Bezahlung mit Führung, mit Gewohnheiten und mit gelebter Kultur zu tun hat.
Und vor allem dass sie bereit sind, sich auf diesen Weg zu machen!
Mich hat das wirklich sehr berührt, weil es bestätigt, was wir seit vielen Jahren erleben. Solange Rollenbilder unklar sind, bleibt auch Entlohnung ungerecht.
Wenn Väter in Unternehmen nicht offen über Elternzeit sprechen können, wenn Mütter beim Wiedereinstieg klein anfangen sollen und wenn Care Arbeit im Arbeitsalltag keine Rolle spielt.
Diese Richtlinie kann ein Katalysator für Bewegung sein und genau das brauchen wir auch!
Die Studie lohnt sich sehr, ihr findet sie hier.
Und wenn ihr wissen wollt, wie Vereinbarkeit, Gehaltstransparenz und Führungskultur wirklich zusammenhängen, dann lasst uns reden.
Denn das ist das Feld, auf dem wir uns bei conpadres täglich bewegen. 🤝
